Bestecke: historisch

Das Deutsche Klingenmuseum besitzt die weltweit größte Sammlung historischer Bestecke. Im weiteren Sinne zählen hierzu alle Speisegeräte vom frühzeitlichen Knochenlöffel bis zum modernen Steakmesser. Eigentlich jedoch bezeichnet der Begriff "Besteck" einen Satz aus zueinander passendem Löffel, Gabel und Messer, der sich sich seit dem 17. Jahrhundert zu der uns heute bekannten Form entwickelte.


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Bestecke: Löffel, Messer, Gabel

Der Löffel: Die lange Karriere des ältesten Essgerätes Seit dem Beginn des Getreideanbaus vor ungefähr 8000 Jahren war ein Brei aus Hirse, Hafer oder Roggen für einen großen Teil der Menschheit bis ins späte Mittelalter der Grundbestandteil der Nahrung.


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Bestecke: Jugendstil

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstand eine international verbreitete neue Kunstströmung: der Jugendstil. Künstler und Gestalter lehnten die historisierenden Stilrichtungen des 19. Jahrhunderts ab und suchten nach einer echten Erneuerung mit dem Ziel, "alle Lebensbereiche mit Kunst zu durchdringen".


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Bestecke: modern

Ein Neuanfang nach 1945: Im 2. Weltkrieg hatten Millionen Menschen ihre Wohnung und ihren Hausrat verloren. Es bestand ein immenser Bedarf an Gegenständen für die Ausstattung der Haushalte, natürlich auch Bestecke


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Sammlung Marquardt

Die leidenschaftliche und sehr kenntnisreiche 40jährige Sammeltätigkeit von Dr. Klaus Marquardt hat eine der weltweit schönsten Privatsammlungen historischer europäischer Essbestecke aus acht Jahrhunderten hervorgebracht.


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Pott Archiv

„Entbehrliches weglassen und das Nützliche umso vollkommener und schöner gestalten." (Carl Pott)


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Messer

Allen Schneidens Anfang: Ein Blick auf die Geschichte des Messers bzw. des Schneidens führt zwangsläufig zurück zu "Adam und Eva". Die materielle und kulturelle Entwicklung des Menschen ist zugleich ein Prozess der Aneignung der Welt: Kleidung, Behausung, Nahrung. Ohne ein Gerät zum Schneiden und Trennen, zum Töten der Jagdbeute und zum Kampf gegen Feinde wäre die Bewältigung dieser immensen Aufgaben nicht möglich gewesen.


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Gräfrather Kirchenschatz

Gegründet wurde das Gräfrather Kloster und spätere Augustiner-Chorfrauenstift im Jahr 1185. In der ehemaligen Klosterkirche in Solingen-Gräfrath hat sich der bedeutende Kirchenschatz des Klosters erhalten. Wertvolle Goldschmiedearbeiten aus gotischer und barocker Zeit geben Zeugnis vom religiösen Leben in dem einstigen Wallfahrtsort.


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Zinngießerei

Über 200 Jahre lang waren Mitglieder der Familie Arrenberg als Zinngießer im Bergischen Land tätig. Das genaue Gründungsjahr der Zinngießerei Gebr. Arrenberg ist nicht bekannt. Die ersten namentlich bekannten Zinngießer waren die in Elberfeld (Wuppertal) geborenen Brüder Johann Wilhelm (1720-1789) und Johann Henrich (1723-1789) Arrenberg.


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Kontakt

klingenmuseum

Öffnungszeiten

  • täglich 10 –17 Uhr
  • freitags 14 –17 Uhr
  • montags geschlossen