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Workshops Fechtkunst

Workshops:

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Vergangene Workshops:

Kali. Philippinische Fechtkunst

Die Ausstellung "Stahl und Zauber. Klingen des malaiischen Archipels" (Eröffnung am 30. NOV 2019) warf ihre Schatten voraus:
Im Juli 2019 luden wir zu einem Workshop in der philippinischen Fechtkunst Kali ein. Kali hat eine jahrhundertealte Geschichte, in der sich Einflüsse asiatischer und europäischer Traditionen vereinen. Typisch für das Kali ist der Umgang mit und die Selbstverteidigung gegen Klingen.

Unterrichtet wurde der Workshop von Janne Muhonen und Petri Vaittinen, zwei absoluten Kali-Experten aus Finnland. Beide haben lebenslange Kampfkunst-Erfahrung und betreiben seit über 20 Jahren Kali. Sie werden Techniken und Konzepte aus Ihrem reichen Wissensschatz vermitteln. Themen waren z. B. "Blow-by-Blow-Drills" für das Sparring und "Crossadas".

Als besondere Attraktion beinhaltete der Workshop auch eine Hands-On-Session im Klingenmuseum. Hier hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, historische Blankwaffen aus den Philippinen und Indonesien in die Hand zu nehmen.

Fechten mit dem Lichtschwert für Eltern und Kinder

In diesem Workshop lernen Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Eltern, das Lichtschwert zu schwingen. Als Trainingspaar können sie sich bei den Übungen unterstützen und Techniken erlernen, die sie zu Hause weiter verfeinern können. Schließlich ist das Ziel, sich wie echte Sternenritter gegen Außerirdische, Roboter und dunkle Mächte zur Wehr setzen zu können!

Übungslichtschwerter werden gestellt. Sportliche Kleidung oder passende Kostümierung wird empfohlen.
Die Anmeldung erfolgt immer als Eltern-Kind-Paar (Kinder und Jugendliche von 7 bis 15 Jahren). Maximal können acht Paare teilnehmen.

Fechten mit dem Lichtschwert für Erwachsene

In diesem Workshop lernen erwachsene Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Kunst des Fechtens mit dem Lichtschwert - von einfachen Soloübungen bis zu komplexen Partnerdrills. Zuletzt gibt es die Gelegenheit, die erlernten Techniken im freien Spiel zu erproben. Möge die Macht mit Euch sein!

Übungslichtschwerter werden gestellt. Sportliche Kleidung oder passende Kostümierung wird empfohlen.
Maximal können zehn Personen teilnehmen. Teilnahme ab 16 Jahren.

Shastar Vidiya

Ein Workshop für traditionelle nordindische Fechtkunst am Deutschen Klingenmuseum Solingen

Gurdev Nidar Singh ist ein Meister der nordindischen Kampfkunst Shastar Vidiya, in der typische indische Klingenwaffen wie der Tulwar (Säbel) eine wichtige Rolle spielen. In einem zweitägigen Workshop vermittelte Gurdev Nidar Singh auf Einladung des Deutschen Klingenmuseums Solingen die Grundlagen des Umgangs mit dem Tulwar: Körpermechanik, Technik und Taktik standen auf dem Programm, aber auch Einblicke in die Geschichte der indischen Fechtkunst. Außerdem hatten die Teilnehmer Gelegenheit, originale Blankwaffen aus Meister Singhs Privatsammlung und aus dem Bestand des Deutschen Klingenmuseums in die Hände zu nehmen, um ein noch besseres Verständnis für das Shastar Vidiya zu entwickeln.

"Tire Machèt": Die haitianische Kunst des Fechtens

Tire Machèt ("die Machete ziehen") ist der Name der aus Haiti stammenden Kunst des Kämpfens mit der Machete. Sie entstand um die Zeit der haitianischen Revolution (1791 – 1804) und vereint Einflüsse aus afrikanischen Kampfkünsten wie der Calenda (Stockkampf) mit westlicher Fechtkunst, speziell dem militärischen französischen Säbelfechten. In den ländlichen Gegenden Haitis ist die Kunst nach wie vor lebendig und wird in ununterbrochener Tradition weitergegeben.

Der Workshop wurde von Tobias Zimmermann vom Fechtboden Zimmermann München geleitet, der als Europavertreter für Tire Machèt fungiert (siehe auch The Haitian Fencing Project).

Workshopwochenende HEMA (Historical European Martial Arts)

Im Rahmen der Sonderausstellung "Das Schwert – Gestalt und Gedanke" richtete das Deutsche Klingenmuseum einen zweitägigen Fechtkunst-Workshop aus. Vier namhafte Lehrer der deutschsprachigen HEMA-Szene leiteten das Training:

  • Stefan Dieke (Alte Kampfkunst Wuppertal): langes Schwert nach Liechtenauer
  • Martin Enzi (Dreynschlag Wien): langes Messer nach Lecküchner
  • Alexander Kiermayer (Ochs München): Rapier nach Meyer
  • Herbert Schmidt (Ars Gladii Dornbirn): Schwert und Buckler nach dem I.33

Neben dem Training gab es Gelegenheit, historische Blankwaffen und Originaldrucke einiger Fechtbücher aus nächster Nähe zu begutachten.