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Ausstellungen

Das Elend und Unglück des Krieges

10. MRZ – 29. APR 2018

Kabinettausstellung mit Radierungen von Jaques Callot

Als Arnold Lück, ehemaliger Direktor der Sparkasse Solingen, 1995 in den Ruhestand ging, machte er dem Klingenmuseum ein beachtliches Geschenk: Durch seine Spende konnte eine Folge von 18 Radierungen mit dem Titel „Les Misères et les Malheurs de la Guerre“ (Das Elend und Unglück des Krieges) angekauft werden. Der französische Künstler Jaques Callot (1592 – 1635) hatte in der Serie anno 1633 Eindrücke des Dreißigjährigen Krieges verarbeitet. Sie gilt neben dem "Simplicissimus" als eindrucksvollste künstlerische Quelle zu diesem verheerenden Konflikt. Die Blätter zeigen den typischen Verlauf einer Kriegshandlung, von der Aushebung der Truppen bis zu den drastischen Gewalttaten auch abseits der Schlachtfelder. Erläutert werden sie jeweils durch Verse des Geistlichen Michel de Marolles (1600 – 1681).

In einer Kabinettausstellung werden die Radierungen ab dem 10. März 2018 zum ersten Mal seit zwanzig Jahren der Öffentlichkeit gezeigt. Blankwaffen, die ebenfalls aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen, rahmen sie ein. Eine Erinnerung daran, dass viele Schwerter und Säbel aus unserer Sammlung nicht nur hervorragende Handwerkserzeugnisse oder Kunstobjekte sind, sondern auch Werkzeuge des Krieges.

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